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Definition der Psychotherapie:

Die nichtmedikamentöse Behandlung psychischer Störungen mit Hilfe von Methoden, die vor allem auf verbaler und emotionaler Kommunikation basieren. Dies sind sogenannte Methoden der seelischen Beeinflussung.

 

Unterschiedliche Methoden:

Einzeltherapie:

Das ist eine Psychotherapeutische Methode, die dem Patienten durch Einfühlung (Empathie) und Akzeptanz vonseiten des Therapeuten in Einzelgesprächen ermöglichen soll, seine Probleme selbst zu lösen.

 

Gruppentherapie:

Diese Methode soll dem Patienten in Gruppengesprächen zeigen, dass andere Menschen die gleichen Probleme haben wie er selbst. Die Interaktion zwischen den Gruppenmitgliedern ist die wichtigste Quelle der Veränderung und Heilung = Gruppenarbeit

 

Analytische Therapien:

Musiktherapie, Maltherapie, Körpertherapie, Tanztherapie etc.

 

Indikative Therapien:

Angstgruppe, Stress- und Konfliktgruppe, Schmerzgruppe etc.

 

Familientherapie:

Förderung der Interaktionen zwischen den Familienmitgliedern, um das Wohlbefinden des Einzelnen zu steigern.

 

 

Psychoanalytische Psychotherapie:

Diese Methode nach Sigmund Freud soll vergessene und verdrängte schmerzliche Erinnerungen aufdecken, unterdrückte Phantasien und Gefühle bewusst machen. Dies ist ein Zugang zum Unterbewusstsein. Die Patienten sollen dann aussprechen, was ihnen zu Träumen, Phantasien und Erinnerungen alles einfällt. Dadurch kommt es im Laufe der Zeit zur Beseitigung der Symptome. Man spricht vom sogenannten heilsamen Einblick in das Unbewusste.

 

Verhaltenstherapie:

Diese Methode ist eine Korrektur von störendem Verhalten durch Veränderung der Umstände, die das Problem verursachen.

 

Desensibilisierung:

Wird bei Phobien angewendet. Der Patient lernt sich zu entspannen und sich dann allmählich den Situationen oder Objekten zu nähern, die bei ihm Angst auslösen. Dieses Verhalten wird dann belohnt. Die Angst wird so reduziert, da das Gehirn die Belohnung bevorzugt.

Kognitive Therapie:

Wird bei Angst angewendet, deren Auslöser sich der Betroffene nur vorstellt, aber nicht anfassen kann, z. B. Versagensangst und Zukunftsangst. Es erfolgt eine Korrektur von unlogischen Denkgewohnheiten und irrationalen Überzeugungen, die das Unbehagen des Patienten verursachen, indem der Therapeut rationale und überzeugende Gegenargumente erstellt. Das ist eine kognitive Umstrukturierung.