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Unterschiedliche Medikamentengruppen

 

Benzodiazepine:

 

Sie gehören zu den klassischen angst- und spannungslösenden Medikamenten, den Anxiolytika. Es sind aber eigentlich Hypnotika/Sedativa, die zum Einschlafen dienen sollen. Außerdem sind sie bei epileptischen Anfällen unverzichtbar, da sie auch muskelrelaxierend wirken. Diazepam, Oxazepam, Lorazepam und Flunitrazepam werden in der Medizin oft eingesetzt. Sie wirken unterschiedlich lange im Organismus. Die Schlafzyklen werden negativ beeinflußt. Sie haben ein hohes Abhängigkeitspotential. Bereits nach etwa 3 Wochen kann eine Abhängigkeit eintreten.

 

Antdepressiva:

 

Sie verbessern die Stimmung und haben überwiegend als Nebeneffekt eine schlafanstoßende und angstlösende Wirkung. Amytriptyllin, Trimipramin, Doxepin, Paroxetin, Citalopram und Fluoxetin werden in der Medizin oft eingesetzt. Sie wirken unterschiedlich lange im Organismus. Die Schlafzyklen werden kaum negativ beeinflußt. Sie haben ein extrem niedriges Abhängigkeitspotential.

 

Beta Rezeptorenblocker:

 

Sie senken vorrangig den Blutdruck. Als Nebeneffekt reduzieren sie die durch Angst und Stress ausgelösten Körperreaktionen wie z. B. Zittern, Herzrasen, -klopfen und -stolpern. Propranolol, Carvedilol, Atenolol und Bisprolol werden in der Medizin oft eingesetzt. Sie wirken unterschiedlich lange im Organismus. Die Schlafzyklen werden negativ beeinflußt. Sie haben ein extrem niedriges Abhängigkeitspotential.

 

Niedrig potente Neuroleptika:

 

Sie wirken vorrangig bei Psychosen. Als Nebeneffekt haben sie eine stark entspannende und schlafanstoßende Wirkung. Promethazin, Levopromazin und Perazin werden in der Medizin oft eingesetzt. Sie wirken unterschiedlich lange im Organismus. Die Schlafzyklen werden etwas negativ beeinflußt. Sie haben ein extrem niedriges Abhängigkeitspotential.